An der Aumattstrasse in Reinach übernahmen Vischer Architekten die planerische Gestaltung dieser ansprechenden neuen Wohnanlage über sämtliche Projektphasen vom Vorprojekt bis zur Inbetriebnahme. Zuvor wurde das Areal durch das Wohnheim der Stiftung WBZ genutzt, welches aber schon länger ausser Betrieb war. Die Medpension als Investorin konnte gemeinsam mit Losinger Marazzi als Projektentwicklerin die 5'073 m2 grosse Parzelle im Baurecht erwerben. Die neue Zielsetzung bestand darin, ein hochwertiges und nachhaltiges Projekt für generationenübergreifendes Wohnen zu schaffen.
Eine Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2021 empfahl den Neubau von drei Mehrfamilienhäusern, deren "bewegte Baukörper" sich möglichst "feinkörnig" in das eher heterogene Umfeld einfügen sollten. Bei der gestalterischen Interpretation dieser Grundidee brachten Vischer Architekten die BIM Methode zum Einsatz. Die entwickelten Grundrisse zeichnen sich durch Kompaktheit, gute Organisation sowie eine gewisse Offenheit aus und sind speziell auf die Bedürfnisse von Familien und Senioren ausgerichtet. Insgesamt entstanden 42 Wohnungen, die alle mindestens zweiseitig orientiert sind und 2.5 bis 5.5 Zimmer umfassen. Im Untergeschoss befindet sich eine grosszügige Autoeinstellhalle. Die Häuser sind im Minergie P-Standard erstellt und zertifiziert. Einheitliche Fassaden mit Klinker und vorfabrizierten Betonstützen unterstreichen den Ensemble-Charakter der Wohnüberbauung, deren Attikageschosse jeweils als Teil des Gesamtvolumens behandelt wurden. Die Innenräume zeichnen sich durch eine qualitätvoll-schlichte Materialisierung aus, mit Parkettböden in den Wohnzimmern und Keramikplatten in den Nasszellen.













